Hunde und Katzen sind auf Nahrung tierischen Ursprungs angewiesen, da bestimmte Nährstoffe, die nur darin vorkommen, für sie lebenswichtig sind !

Das Verdauungssystem beider Tierarten unterscheidet sich deutlich von dem der Pflanzenfresser und ist auf das „Verarbeiten“ hochwertiger und leicht verdaulicher Fleischnahrung spezialisiert:
Ihr Magen produziert viel mehr Salzsäure, der Darm ist weit kürzer, und das „Zerlegen“ der Nahrung erfolgt gänzlich anders als bei Pflanzenfressern.
Katzen sind strikte Fleischfresser …
… weil ihre übliche Beute, wie z.B. Mäuse, Ratten, Vögel, Eidechsen usw. aus relativ viel Muskelfleisch im Verhältnis zu kleinen Eingeweiden mit wenig pflanzlichem Magen- und Darminhalt besteht, und
… weil sie als Einzelgänger allein jagen und dann ohne „Rudelstress“ fressen, in Ruhe das schmackhafte Herz herausholen und die wertvollen Muskeln von den Knochen „naschen“ können, sodass die Eingeweide mit dem pflanzlichen Inhalt letztlich „uninteressant“ sind und meist übrig gelassen werden…
Manche Nährstoffe pflanzlichen Ursprungs sind für Katzen völlig nutzlos.
Katzen können Kohlenhydrate aus Getreide und Zucker gar nicht verdauen.
Einige Nährstoffe, die nur im Fleisch vorkommen, sind für Katzen lebenswichtig:
Taurin-Mangel kann zu schweren Herz-, Augen- und Fruchtbarkeitsproblemen führen!
Hunde sind überwiegend Fleischfresser…
… weil ihre ursprüngliche Beute, wie z.B. Rehe, Schafe, Ziegen, Kälber…, aus relativ wenig Muskelfleisch im Verhältnis zu voluminösen Eingeweiden mit viel pflanzlichem Pansen- und Darminhalt besteht, und
… dass die Rationen in Bezug auf Menge und Häufigkeit der Fütterung exakt auf den jeweiligen Bedarf der Tiere abgestimmt werden.
… dass die Tiere nach dem Fressen ausreichend Zeit zum stressfreien Verdauen haben, da es sonst besonders bei Hunden zu Magen-Darm-Entzündungen und Durchfällen kommen kann.

Hunde werden häufig überfordert
und haben keine Zeit zum Verdauen.

Katzen nehmen sich Zeit
und haben seltener Durchfall.
Artgerechte Nahrung hält die Tiere länger fit,
denn sie leben nicht von dem, was sie essen, sondern
von dem, was sie verdauen und aus dem Darm aufnehmen können.